Es liegt auf der Hand, dass eine Band, die sich CLAP YOUR HANDS SAY YEAH nennt, auch mit originellen Songtiteln nicht spart. Zum Beispiel „The Skin of My Yellow Country Teeth„ oder „Wet Dynamite„ (wär auch ein guter Bandname!). Aber wir wollen uns hier nicht mit Wortspielen befassen, sondern mit der grossartigen Musik, mit der uns dieses New Yorker Indie-Kollektiv seit zwanzig Jahren so zuverlässig beliefert, straight out of Brooklyn. Toll auch, weil man nie weiss, was Clap-Your-Hands-Mastermind Alec Ounsworth als Nächstes ausheckt. Synth-Pop? Post-Punk? Art-Rock? Disco? E-Gitarre, Glöckchen, Mundharmonika? Oder doch ein reines Piano-Album? Wir wissen es nicht, und das ist gut so. Solange uns Ounsworth mit seiner herzzerreissenden Stimme ins Delirium singt und die Eiswürfel im Whiskyglas zum Schmelzen bringt, klatschen wir freudig mit. Gut möglich, dass er bei seinem inzwischen dritten Besuch im Bogen F ein neues Album im Gepäck hat. Wie es klingen wird? Nach Clap Your Hands Say Yeah!!!

