Oh ja, das klingt gut, erst dieser lässig abgehangene Riff auf der akustischen Gitarre, dann die Elektrische, die sich drüber legt, warm und fuzzy, und das Schlagzeug, schön locker aus dem Handgelenk gespielt. „There's a light that no one else can touch“, singt John Ross mit seiner flackernden Stimme, die sich sofort an eine hübsche Melodie heftet, die einen mitten in den Song zieht: „The Fences of Stonhenge“. WILD PINK aus New York stehen in der Tradition amerikanischer Gitarrenbands wie The Lemonheads, War on Drugs oder R.E.M, bei denen die Melodie selbst dann den strahlenden Kern ihres Sounds bilden, wenn Lautstärke und Verzerrer ganze Arbeit leisten. Doch Wild Pink haben seit ihrer Gründung vor knapp zehn Jahren immer auch das abendfüllende Programm vor Augen, die breite Leinwand, den Ehrgeiz, aus jedem Song eine eigene Welt zu erschaffen und mit Steel Gitarre und Keyboard den grossen Soundteppich aus Americana, Indie-Rock und psychedelischem Folk auszurollen. Im August erscheint ihr neues Album „Still Coming Down“. Zur Einstimmung empfehlen wir die wunderbare Single „Round of Applause At The End of The World“.

