Mittwoch, 11. Mai 2022, 21:00 Uhr

Daniel Rossen (US)

Clara Mann (UK)

Ticket: CHF 30

„Musik für den Algorithmus gibt es schon genug“, findet der ehemalige Grizzly-Bear-Gitarrist Daniel Rossen. Nachdem es um die Brooklyner Helden des vielstimmigen Harmoniegesangs und orchestralen Indie-Rocks nach fünf Alben still geworden ist, wandelt Ed Droste’s Co-Sänger und -Songwriter beeindruckend auf Solopfaden. Wohlüberlegt hat er sich für sein Debüt „You Belong There“ alle Zeit der Welt genommen. Zunächst zog er raus aus der Stadt ins New Yorker Hinterland und schliesslich weiter nach Santa Fé. Die Breite des Horizonts und die Weite des Himmels, die ihn fernab des Big Apples erwarteten, färbten stark auf seinen ersten Solostreich ab. „Es ist typisch für Rossen, dass die Songs leicht dahingleiten, aber wenn man sie mit der Lupe betrachtet, werden sie sehr komplex; dicht wie ein Radiohead-Song, mit allen möglichen Linkskurven“, schrieb ein Kritiker treffend. So überrascht uns Rossen immer wieder aufs Neue, mit einem Hauch Flamenco, gezupften Gitarrensaiten, dem Einweben von Holzinstrumenten. Raffinierte Vielschichtigkeit, kreativer Einfallsreichtum und musikalische Freiheit finden zusammen, als sei’s das Leichteste der Welt: „Moving back and forth, through the air around. Can you see me now?“. – Oh, yes.

Das Vorprogramm bestreitet Singer-Songwriterin Clara Mann aus Bristol. Beeinflusst von den Bildern Edward Hoppers, dem Hauptvertreter des Amerikanischen Realismus, und im Windschatten von Künstlerinnen wie Joanna Newsom bringt sie ihre leuchtende Stimme in aufs Wesentliche reduzierten akustischen Folkgitarrensongs zum Strahlen.

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