Freitag, 21. April 2017, 21:00 Uhr

The Wanton Bishops (LIB)

Furious Few (AUS)

Vorverkauf Starticket

The Wanton Bishops kommen nicht aus Mississippi, obwohl man dies in ihren Anfangstagen denken konnte, denn sie spielten ihren rauen Blues mit jeder Faser des Körpers. Sie leben aber in Beirut, wo die Menschen stets nach vorne blicken und sagen: „Es wird schon wieder.“ The Wanton Bishops haben diesen Satz geradezu verinnerlicht. „Es wird schon wieder“, sagten sie sich, wenn im Übungskeller erneut der Strom ausfiel. Und „es wird schon“ sagten sie, wenn sie trotz hoher Visa-Hürden dafür kämpften, in den tiefsten Süden der USA, zur Quelle des Blues, zu reisen. Doch obwohl am Ende alles klappte, und sie sogar ihre Idole The Who supporteten, wurde ihnen etwas immer bewusster: Je tiefer sie in die Musikszenen eintauchten, desto näher fühlten sie sich Beirut. Nader Mansour: „Wir kommen endlich zum Kern der Musik, die wir erschaffen wollen. Eine musikalische Kreation, die so viel unserer eigenen Identität als Libanesen hat.“ Rock, Blues, Middle-Eastern Tarab, electronic vibes – the Sound of Beirut today quasi.

Die Australier Furious Few leben in Berlin. Joshua Murphy und Spike Rogers haben sich dort nach dem Auseinanderbrechen ihrer Vorgängerband ME, der eine grosse Zukunft vorausgesagt wurde, auf ihre Vorbilder John Frusciante, Howlin’ Wolf und Nick Cave besinnt. Auf ihrem Debüt brechen sie eine Lanze für nach vorne gespielten Garage-Rock, treu der Devise: Wenn Songs nicht im simplen Format funktionieren, sind sie einfach nicht gut genug.

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