Freitag, 24. November 2017, 21:00 Uhr

Helsinkiklub & Netzwerk präsentieren

Schnipo Schranke (D)

Ticket: CHF 30

Presale Starticket

Das Musikstudium geschmissen und stattdessen Schnipo Schranke zum Leben erweckt – genau so haben sich Fritzi Ernst und Daniela Reis an ihren Musikhochschulprofessoren gerächt und sich damit gleich Luft und Gehör verschafft. Mit schunkelndem Keyboard, hämmerndem Schlagzeug und Texten, die zugleich schamlos, durch den Wind, entspannt schräg und hintergründig aufwühlend sind, fräsen sie sich konsequent und standhaft eine Schneise durch die gut sortierte Indie-Musikwelt. Schnipo Schrankes Songbook ist wie ein Pfeil mit Widerhaken. Real shit from the bottom of the heart würde man in New York City sagen. „Wir existieren, du siehst dich in mir, doch ich bin der Pimmelreiter...,ich reite durch Pipi, Sperma und so weiter.“ „Stars hängen an der Wand. Ich hänge in den Seilen.“ „Das ist die neue Schule, das ist Schnipo Schranke, ne Kurze und ne Kranke, zwei Emos, ein Gedanke.“ Ihr Lied „Pisse“ wurde vom Musikmagazin Intro zum Song des Jahres 2014 gewählt und von YouTube gesperrt. Beim Hamburger Label Buback, wo nicht nur Deichkind und Die Goldenen Zitronen, sondern eben auch Musikerinnen wie Sookee oder Die Heiterkeit den Ton angeben, ist man glücklich über Schnipo Schrankes ungekünstelten Rap-Chanson-Fuck. Die beiden Songwriterinnen aus Hamburg beweisen mit eigenwilliger Machart, dass weder über Pimmel noch Pisse singen wirklich derbe Sachen sind, sondern über die Liebe, den Tod und das Sich-Aushalten-Müssen. Mitsingen ist übrigens erlaubt.

Schnipo Schranke fb

Schnipo Schranke